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Imame-Konferenz 2006- Workshop am 08.04.2006 (INTEGRATION) PDF Print E-mail
Written by Omar Al Rawi   
Sunday, 17 June 2007

Imame-Konferenz 2006- Workshop am 08.04.2006
 
INTEGRATION
 
Diskussionsgrundlage und verabschiedetes Papier des Workshops:
 
WorkshopsteilnehmerInnen:
Namhafte Persönlichkeiten aus:
 
Albanien,
Bosnien,
Dänemark,
Deutschland,
England,
Frankreich,
Mazedonien,
Österreich
 
 
Konzeptionspapier: Omar Al-Rawi,
Integrationsbeauftragter der islamischen Glaubensgemeinschaft
 
 
Workshopleitung: Mirsad MAHMUTOVIC,
Bosnien, Cheef of the Office for Bosnian Diaspora of BiH
 
Berichterstattung: Tarafa Baghajati, Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen
 
Integration:
Dieses begriff ist einer der meist zitierten und strapaziertesten begriffe der letzten Jahre geworden. Angesichts eine steigender Anzahl von Zuwanderer in Europa und die damit auch sichtbar werdende Vielfalt wurde sukzessive der Begriff Gastarbeiter durch Migrant ersetzt.

Integration ist keine Einbahnstrasse. den die Mehrheitsgesellschaft muss eine Integration der Migranten wollen und zulassen, und die Zuwanderer müssen diese Integration auch wollen und zulassen. Die größte Schwierigkeit ist aber was man darunter versteht. Nicht wenige sprechen von Integration und meinen dabei Assimilation und dass ist genau das Gegenteil jenes Verständnis das Minderheiten Favorisieren. Assimilation erzeugt aus Angst „unterzugehen“ Abkapselung, und Ghettostierung.

 
Wir bekennen uns ausdrücklich zu einer Integration in unseren Europäischen Gesellschaften ohne dabei auf unsere Religion, Kultur, oder der Diversen Sprachlichen Vielfalt zu verzichten. Wir wollen nicht untergehen sondern aufgehen in dieser Gesellschaft. Eine sichtbare Ergänzung und Bereicherung. Ein Aktiver und kein Passiver teil. Keinesfalls verstehen wir die Integration als Assimilation sondern eben als Partizipation. Wir wollen Partizipieren auf allen Ebenen, Politisch, Gesellschaftlich, Kulturell, Wirtschaftlich und auf den Gebieten der Wissenschaft. Nur so können wir uns Aktiv und bereichend einbringen und auch gestalterisch auch unsere Vorstellungen und Forderungen einbringen und im Dialog und Diskurs die Sorgen und Forderungen der anderen verarbeiten.

 
Der wichtigste Schlüssel dazu ist die Erlernung und Beherrschung der Sprachen der neuen Heimatländer. Denn die Sprache ist das Wichtigste Kommunikationsinstrument und öffnet die Möglichkeit sich auf allen anderen vorher erwähnten übrigen Felder der Partizipation erfolgreich weiterzukommen.

Die neue Europäische Heimat soll auch der Mittelpunk unseren Daseins bilden . Unsere Orientierung soll sich danach richten. Es muss möglich sein ein Europäer und ein Muslim zu sein. Der Islam und die Muslime dürfen kein Fremdkörper in Europa sein.

 
Von der Mehrheitsgesellschaft erwarten wir ein ehrliches Bekenntnis zur Diversität und Vielfalt. Jegliche Form von Diskriminierung und Rassismus muss bekämpft werden. Durch Positive Diskriminierung und Quoten soll die berufliche Partizipation gestärkt werden und gleichzeitig eine „sterile“ Gesellschaft vermieden werden.

 
Strengere Einbürgerungsgesetze Zuwanderung sowie Familienzusammenführung sind aus der Sicht der Integration Kontraproduktiv und sollten nicht in diesen Richtung fortgesetzt werden. Eher Anreize und „Benefits“ sollten den Migranten in form von rascheren Einbürgerungen bzw. unbeschränkten Zugang am Arbeitsmarkt bei erfolgreiche Integration geboten werden.

 
Auch die Beteiligung am Politischenprozess und die Demokratie soll in Form von Gewährung des Wahlrechtes an kommunale ebene soll das Interesse zum Gestalten erwecken und das erlernen der Spielregeln der Demokratie forcieren.

 
Der Negativ besetzte Begriff der Parallelgesellschaft sollte nicht mit „Comunity“ Bildung verwechselt werden. Parallelgesellschaft ist dann problematisch wenn es keine Querverbindungen, Vernetzungen und Dialog miteinander gibt. Die größte Gefahr besteht darin das man von einem Gesellschaftlichen Konsens ausgeht ohne diesen Konsens miteinander je Kommuniziert zu haben

 
Investitionen in der Bildung, Qualifikationen aber auch Erleichterungen bei der Nostrifikation von im Ausland erworbenen Fähigkeiten sollen die Berufliche Integration erleichtern und Fördern.

 
Kontakt und Anfragen an:
 
Dipl.- Ing. Omar Al Rawi
Integrationsbeauftragter der islamischen Glaubensgemeinschaft

Wiener Landtagsabgeordneter und

Mitgründer der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen

 0043-650-3831942  

 
 
 
 
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