Leserbrief von Tarafa Baghajati: Nicht "hinein reklamiert"

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Donnerstag, 29 Mai, 2008
Leserbrief von Tarafa Baghajati: Nicht "hinein reklamiert"

Veröffentlicht in der Printversion "Die Presse" vom 29.05.2008

In Ihrem Artikel vom 28.05.2008 ist eine falsche Information enthalten die korrigiert gehört.

Als Henryk Broder von der Organisation Welt Stadt Wien eingeladen wurde habe ich an Herrn Bundesminister Hahn in seiner Funktion als Welt Stadt Präsident appelliert keine krass einseitige Veranstaltung durchführen zu lassen. Zitat: „der Sensibilität der Thematik Rechnung zu tragen und offensichtlicher Verhetzung entgegenzuwirken“. Dass ich mich hinein aufs Podium reklamierte ist wirklich unwahr.

Eine ähnlich Stellungnahme hab ich damals auch an Bücherei Wien mit der eindeutigen Bitte: Zitat aus meinem Schreiben: "Wir hoffen, dass die Bücherei Wien durch geeignete Moderation und harte Infragestellung der islamfeindlichen Thesen von Herrn Broder entgegen wirkt". Auch hier war von einem "Hineinreklamieren" keine Rede. Dankenswerter Weise wurde mir von der Abteilungsleitung der Städtischen Bücherei das Angebot gemacht, mit Herrn Broder nach seiner Lesung zu diskutieren. Dies habe ich selbstverständlich gerne angenommen. Die Leiterin der Bücherei dies nicht wollte, habe ich darauf verzichtet und mich mit ihr geeinigt einen Kurzreferat nach der Lesung Broder abzuhalten, was auch damals geschah. Siehe auch www.islaminitiative.at

Ein Bericht darüber finden Sie unter:

http://www.islaminitiative.at/broder-in-wien.html

Dipl.- Ing. Tarafa Baghajati
Mitgründer der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen,
http://www.islaminitiative.at

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