Pressemitteilung

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Solidaritätsplattform zur Erstürmung des Hilfsschiffs Rachel Corrie

PRESSEMITTEILUNG

Zu der Erstürmung des Hilfsschiffs Rachel Corrie möchte ich im Namen unserer Solidaritätsplattform von 129 Organisationen auf drei wichtige Faktoren hinweisen:

1) Der Name des Schiffes ist nicht zufällig gewählt.

Rachel Ailene Corrie (* 10. April 1979 in Olympia, Washington; ? 16. März 2003 in Rafah) war eine Aktivistin der International Solidarity Movement (ISM), die von einem Bulldozer der israelischen Streitkräfte (IDF) überrollt und getötet wurde. Sie hatte versucht die Zerstörung von Häusern von palästinensischen Flüchtlingen in Gaza zu verhindern und ist seither einewichtige Symbolfigur des gewaltlosen Widerstands und verdient gerade in diesen Momenten höchster Anerkennung.

2) Die Handlung der israelischen Armee ist in unseren Augen nichts weniger als staatlich organisierte Piraterie.

3) Die Tatsache, dass eineinhalb Jahre nach der Zerstörung von Gaza, nicht einmal Baumaterial nach Gaza geliefert werden darf, ist Zeugnis der Brutalität und Herzlosigkeit der israelischen Politik. Offenbar ist das Ziel der Blockade des Gazastreifens, das Leid der Zivilbevölkerung in Gaza ins Unerträgliche zu steigern, womit jegliche Hoffnung auf einen gerechten Frieden zerstört wird.

Tarafa Baghajati, Wien 5. Juni 2010

SP-Al-Rawi und SP-Yilmaz verurteilen Angriff der israelischen Armee auf Gaza-Hilfsflotte

Wien (OTS/SPW-K) - "Mit Schock und Entsetzen haben wir heute die Nachrichten erhalten über das vorgehen der Israelische Marine gegen den humanitären Einsatz eine internationale Hilfsflotte mit mindestens 10 Toten und mehreren Verletzten.", sagen die SPÖ-Gemeinderätin Nurten Yilmaz und der SPÖ-Gemeinderat Omar Al-Rawi.

Es sei seit Tagen bekannt gewesen, das sich mehrere AktivistInnen auf den Weg gemacht haben, um die israelische Blockade gegen Gaza zu durchbrechen und Hilfsgüter wie 500 Rollstühle und 100 Fertighäusern zu liefern.

Unter den Aktivisten ist der bekannte schwedische Schriftsteller Henning Mankell, zwei deutsche Bundestagsabgeordnete sowie Dutzende weitere europäische Abgeordnete. Außerdem waren der frühere Friedensnobelpreisträger Mairead Corrigan Maguire aus Nordirland, die 85 Jahre alte Holocaust-Überlebende Hedy Epstein sowie eine ehemalige Abgeordnete und ein Ex-Oberst aus den USA an Bord der Schiffe.

"Dieses brutale Vorgehen - noch dazu in internationalen Gewässern - gegen Aktivistinnen und Aktivisten, verurteilen wir auf das  Schärfste.

Wir hoffen, die EU und die österreichische Bundesregierung unternimmt alles, um diesen Vorfall zu untersuchen und gegebenenfalls eine Verurteilung der Schuldigen und Sanktionen zu verhängen.", sind sich Yilmaz und Al-Rawi einig. Auch sollte sich die Welt endlich des Elends der Bevölkerung in Gaza bewusst werden und über die Aufhebung der Blockade gegen die Zivilbevölkerung ernsthaft nachdenken.

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