Vor Beginn des europäischen Jahrs für Chancengleichheit: Ungleichbehandlung von Babys als Schande für Österreich

Diese Homepage wurde mit einem neuem CMS aufgesetzt und befindet sich daher in Arbeit ...

Die Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen teilt uneingeschränkt die bisherigen Proteste gegen die durch das Sozialministerium vollstreckte Praxis, die Auszahlung des Kindergeldes für ausländische Babys in Österreich lebender Eltern zu verweigern, bis diese nach langwierigen formalen Wegen einen eigenen Aufenthaltstitel besitzen.

Wir rufen allen politisch Verantwortlichen im Land in Erinnerung, dass das Jahr 2007 als „Europäisches Jahr für Chancengleichheit“ ausgerufen wurde. Es wäre eine Schande für Österreich, wenn auch noch dann Österreich durch die Ungleichbehandlung von Babys und Jungmüttern negative Schlagzeilen in der Welt schreibt.

Dass der FPÖ diese diskriminierende Maßnahme noch zu wenig weit reichend ist und sie für eine generelle Streichung des Kindergeldes für hier legal lebende und Steuer zahlende nichtösterreichische Bürger auftritt, zeigt, dass Diskriminierung und Menschenverachtung für diese Partei nicht nur ein Wahl- sondern ein politisches Programm ist.

Fragen und Kontakt:

Dipl.- Ing. Tarafa Baghajati
Mitgründer der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen,
http://www.islaminitiative.at
Vizepräsident von ENAR - European Network against Racism
www.enar-eu.org/en/
Mobil 0043 (0) 664-52150 80, e-mail : baghajati [at] aon.at

Datum: 
Schlagworte
Share