Filme zum Thema FGM (Female Genital Mutilation) u. Podiumsdiskussion

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Filme zum Thema FGM (Female Genital Mutilation) u. Podiumsdiskussion
Veranstaltungszeit: 
Samstag, 12 Dezember, 2009 - 17:00
Veranstaltungsort: 

Schikaneder Kino

Titel: 
Schikaneder Kino
Adresse: 
Margaretenstraße 24
1050 Wien
Österreich

Am Samstag den 12.12. werden im Schikaneder kino (Margaretenstraße 24) drei Filme zum Thema FGM (Female Genital Mutilation) gezeigt.

IM Anschluss findet eine Podiumsdiskussion statt:

TeilnehmerInnen:

  • Dr. Wagner-Linemayer (Frauenärztin) 
  • Avrid Vormann (WADI e.V.) 
  • Gihad Gibreil (Hauptprotagonistin aus „Hibos Song“) 
  • Djatou Touré (FGM-Betroffene)
  • Dipl. Ing. Tarafa Baghajati (Obmann der Initiative muslimischer ÖsterreicherInnen und Mitglied des ENAR's Advisory Council of Eminent Experts.

17 UHR:
THE SECRET PAIN
Regie: Mette Knudson
Dänemark 2006, Dokumentarfilm
75 Min. OmeU

Der Film erzählt die wahre, dramatische Lebensgeschichte eines Mädchens zwischen Burkina Faso, Kalifornien und Skandinavien. Dabei wird die FGM-Problematik aber nicht nur auf physischem Niveau dargestellt, sondern versucht, die psychischen, langfristigen Folgen von FGM zu berücksichtigen.

Preise: Winner of Amnesty International & Salaam.dk’s Human Rights Award 2006

18.30 UHR:
A HANDFUL OF ASH
Regie: Nabaz Ahmed

und dann haben sie Asche draufgetan...", so berichten die Frauen in diesem Dokumentarfilm über weibliche Genitalverstümmelung im kurdischen Nordirak. Der Film entstand aus der praktischen Arbeit der Hilfsorganisation WADI e.V., die im Nordirak gegen Genitalverstümmelung kämpft. Zur Sensibilisierung der europäischen Öffentlichkeit für die Problematik von FGM in Irakisch-Kurdistan drehte der Filmemacher Nabaz Ahmad einen Dokumentarfilm, in dem kurdische Frauen eindringlich ihre Erfahrungen schildern. Der Film nähert sich dem Thema respektvoll und behutsam, eingebettet in ausdrucksstarke Bilder von einem kargen Leben in karger Landschaft. Die einfühlsame und sorgfältig beobachtende Kameraführung ermöglicht einen Blick auf das Grauen, der ohne Sensationsgier und blutige Szenen auskommt.

19 00 UHR:
HIBO'S SONG
Regie: Renate Bernhard, Sigrid Dethloff
Deutschland 2007, Dokumentarfilm
54 Min.

Sie kann nicht sitzen, sie kann nicht laufen, sie muss immer zur Toilette, sie hat so viel Schmerzen", so versucht die 19-Jährige Nevin das Leiden ihrer Mutter zu beschreiben. Samnia Tawadros, 49, Mutter von vier Kindern, wurde als Kleinkind an ihren Genitalien rituell verstümmelt und zugenäht. Samina hat nur einen Wunsch: ihren Töchtern diese Torturen zu ersparen.

INFOS ZUM FESTIVAL FINDEN SIE UNTER: www.thishumanworld.com

 

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