Yilmaz Nurten

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SP-Al-Rawi und SP-Yilmaz verurteilen Angriff der israelischen Armee auf Gaza-Hilfsflotte

Wien (OTS/SPW-K) - "Mit Schock und Entsetzen haben wir heute die Nachrichten erhalten über das vorgehen der Israelische Marine gegen den humanitären Einsatz eine internationale Hilfsflotte mit mindestens 10 Toten und mehreren Verletzten.", sagen die SPÖ-Gemeinderätin Nurten Yilmaz und der SPÖ-Gemeinderat Omar Al-Rawi.

Es sei seit Tagen bekannt gewesen, das sich mehrere AktivistInnen auf den Weg gemacht haben, um die israelische Blockade gegen Gaza zu durchbrechen und Hilfsgüter wie 500 Rollstühle und 100 Fertighäusern zu liefern.

Unter den Aktivisten ist der bekannte schwedische Schriftsteller Henning Mankell, zwei deutsche Bundestagsabgeordnete sowie Dutzende weitere europäische Abgeordnete. Außerdem waren der frühere Friedensnobelpreisträger Mairead Corrigan Maguire aus Nordirland, die 85 Jahre alte Holocaust-Überlebende Hedy Epstein sowie eine ehemalige Abgeordnete und ein Ex-Oberst aus den USA an Bord der Schiffe.

"Dieses brutale Vorgehen - noch dazu in internationalen Gewässern - gegen Aktivistinnen und Aktivisten, verurteilen wir auf das  Schärfste.

Wir hoffen, die EU und die österreichische Bundesregierung unternimmt alles, um diesen Vorfall zu untersuchen und gegebenenfalls eine Verurteilung der Schuldigen und Sanktionen zu verhängen.", sind sich Yilmaz und Al-Rawi einig. Auch sollte sich die Welt endlich des Elends der Bevölkerung in Gaza bewusst werden und über die Aufhebung der Blockade gegen die Zivilbevölkerung ernsthaft nachdenken.

Vorzugsstimmen: Al-Rawi und Yimaz stark

Strache erhielt in Wien die meisten Vorzugsstimmen. Aber auch Schüssel und türkische Kandidaten waren stark.

WIEN. Der Titelverteidiger hat gesiegt. FP-Chef Heinz-Christian Strache räumte bei der Nationalratswahl wieder die meisten Vorzugsstimmen in Wien ab. Das stand am Montag bereits fest, während noch die allerletzten Wahlkarten ausgezählt wurden.

Die Sympathie-Bekundung der Wähler in Form von Vorzugsstimmen zeigt auch überraschende Ergebnisse. Obwohl die Grünen in Wien deutlich an Stimmen verloren haben, kommt Ex-Bundessprecher Alexander Van der Bellen mit 10.313 Vorzugsstimmen auf Platz zwei; knapp vor einem weiteren „Ex“: Wolfgang Schüssel, künftiger Ex-Klubchef der ÖVP, konnte mit 9269 Vorzugsstimmen Platz drei in Wien erobern. Die Leistung Schüssels ist deshalb bemerkenswert, weil er nur in seinem Wahlkreis (Hietzing, Penzing, Rudolfsheim, Liesing) kandidierte, nicht wie Strache und Van der Bellen zusätzlich auf der Landesliste, und trotzdem Platz drei in der Vorzugsstimmen-Gesamtwertung belegen.

Anders sieht es aus, wenn nur die Vorzugsstimmen der Landesliste betrachtet werden. Hier schlägt SP-Chef Werner Faymann Strache etwas überraschend um 116 Stimmen (5606 Vorzugsstimmen). Auf den „Gesamtsieg“ hatte Faymann keine Chance, da er nur auf der Landesliste, und nicht in einem Bezirk kandidiert hatte. Hinter Faymann und Strache lauert eine weitere Überraschung: Omar Al-Rawi eroberte den dritten Platz. Der SP-Mandatar ist Integrationsbeauftragter der Islamischen Glaubensgemeinschaft und in der Community fest verankert; was diese bei der Wahl zum Ausdruck gebracht hatte. Damit schlägt Al-Rawi prominente Gegner wie Wissenschaftsminister und Wiens VP-Chef Johannes Hahn, Eva Glawischnig und Alexander Van der Bellen (beide Grüne).

Was noch auffällt: Nurten Yilmaz, SP-Kandidatin mit türkischen Wurzeln, erreicht in ihrem Wahlkreis fast doppelt so viele Vorzugsstimmen wie die dortige FP-Spitzenkandidatin Dagmar Belakowitsch-Jenewein. Insgesamt kommt die Austro-Türkin auf respektable 2533 Vorzugsstimmen. Für den Einzug in den Nationalrat war das aber zu wenig. Die zweiten Migranten-Vertreterin Alev Korun dagegen hatte bereits im Vorfeld ein fixes Ticket der Grünen und zieht in den Nationalrat ein. Sie erreichte 1599 Vorzugsstimmen.

Detail am Rand: die nichtamtsführende VP-Stadträtin Katharina Cortolezis-Schlager, die über eine hohe Bekanntheit in ihrer Partei verfügt, unterlag in ihrem Bezirk bei den Vorzugsstimmen VP-Gemeinderat Wolfgang Aigner. Cortolezis-Schlager wurde auch von Adi Hasch überholt, dem hemdsärmeligen Leopoldstädter Vizebezirksvorsteher der Grünen.

Auf einen Blick

Die letzten Wahlkarten wurden am Montag ausgezählt, womit die Zahl der Vorzugsstimmen feststeht. Eine hohe Zahl an Vorzugsstimmen bedeutet nicht nur ein gutes Partei-Image, sondern zeigt, ob ein Politiker bei den Menschen in seinem Wahlkreis gut verankert ist; was sich automatisch auf dessen Einfluss in der Partei auswirkt. 

("Die Presse", Print-Ausgabe, 07.10.2008)

SP-Yilmaz und SP-Al Rawi: "Wiener Landtag verurteilt die politische Hetze gegen den Islam

Wien (SPW-K) - In einem gemeinsamen Antrag im Wiener Landtag heute Mittwoch sprechen sich SPÖ und Grüne "schärftens gegen Antislam- und Minderheitenhetze, Antisemitismus und Rassismus - sowohl in Gesellschaft als auch als "Mittel" der Politik" aus. "Im Grazer Gemeinderatswahlkampf hat die FPÖ erneut durch unqualifizierte Äußerungen und Islamfeindlichkeit versucht, mit hetzerischen Tönen auf Stimmenfang zu gehen", betonen dazu die SP-Landtagsabgeordneten Nurten Yilmaz und Omar Al Rawi. "Politische Auseinandersetzungen auf solch tiefem Niveau sind nicht im Interesse und der Tradition des Friedens und der Sicherheit unseres Landes."

Besonders Wien könne stolz sein, dass es nationalistische und rassistische Strömungen vergangener Zeiten überwunden habe, betonen Yilmaz und Al Rawi. "Durch eine Politik des Miteinander und der Integration und auch durch einen Dialog der Religionen ist es gelungen, das Zusammenleben von Menschen unterschiedlicher Herkunft, Kultur und Religion friedlich zu gestalten. Wien ist deshalb heute ein Ort, wo religiöse und soziale Konflikte nicht in gewalttätiger, sondern demokratischer, rechtsstaatlicher, zivilisierter Weise ausgetragen werden!"

Wer sich zur Integration bekenne, müsse sich auch dazu bekennen, "dass dies bedeutet, einander zu respektieren, einander zu verstehen, Chancen zu geben und vor allem sich zu unseren demokratischen Werten zu bekennen", so die beiden SP-Politiker. "Integration heißt auch, gegen gesellschaftliche Abschottungstendenzen aufzutreten und nicht Menschen in Ghettos zu drängen. Alle haben ihren Beitrag zu leisten, dass sich gegenseitiges Misstrauen als unbegründet erweist, dass das Zusammenleben unterschiedlicher Kulturen und Religionen konfliktfrei möglich ist!" (Schluss)

Rückfragehinweis:

Mag. Michaela Zlamal
SPÖ-Klub Rathaus, Presse
Telefon 01/4000 81 930

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