Plattform „Christen und Muslime“ gegen Verunglimpfung von Tarafa Baghajati in der Kronenzeitung

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In der KRONEN-ZEITUNG vom 18. Oktober werden schwere Vorwürfe gegen den Co-Vorsitzenden der Plattform „Christen und Muslime“, Obmann der „Initiative Muslimischer ÖsterreicherInnen“ und Kulturreferent der Religionsgemeinde Wien der IGGiÖ erhoben.

So wird er u. a. als „Muslimbruder“, Freund von „einem Befürworter von Selbstmordattentaten“, als „mitverantwortlich für gefährliche Zustände in islamischen Schulen und Kindergärten“ sowie als „Verschleierer und Verteidiger einer faschistisch-salafistischen Ideologie“ be-zeichnet. Diese Behauptungen entbehren jeder Grundlage.

Von Qualitätsjournalismus erwarten wir, dass im Falle jemandem „ein Naheverhältnis zu Fanatikern nachgesagt“ wird, eine solche „Nachsage“ sowie die jeweiligen „Nachsager“ vor einer Veröffentlichung dahingehend überprüft werden, ob deren Aussagen den Tatsachen entsprechen. Qualitätsjournalismus bedeutet auch, andere Meinungen einzuholen und die Person, der etwas nachgesagt wird, zu Wort kommen zu lassen.

Die Plattform „Christen und Muslime“ ist schockiert von solchen Anschuldigungen, die einem Rufmord gleichkommen, an einem Vertreter des Islams in Österreich, der sich um die Menschen- und Frauenrechte sowie um den interreligiösen, speziell muslimisch-christlichen Dialog über viele Jahre verdient gemacht hat. Die Plattform, der MuslimInnen sowie ChristInnen angehören, drückt ihre Solidarität mit Tarafa Baghajati aus und dankt der Wiener Landesregierung, dass sie ihm für seine langjährigen Verdienste das Goldene Ehrenzeichen verleihen will.

Univ. Prof. Dr. Susanne Heine

Co-Vorsitzende im Namen des Vorstands der Plattform „Christen und Muslime"

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